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SMS - Simple Mobile Services

Mobile Dienste haben mit dem Erfolg der Web-basierten Dienste noch nicht mithalten können. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: Potenzielle Nutzer können die gewünschten Dienste nicht auffinden, viele Dienste sind in der Benutzung zu kompliziert, es fehlt bei den Nutzen an hinreichendem Vertrauen in Dienste und Dienstanbieter und es ist schwierig, mobile Dienste zu entwerfen und bereitzustellen. Dies gilt besonders für "kleine" Diensteanbieter, z. B. Kleinunternehmen, lokale Behörden, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen. 

Um diese Hindernisse zu überwinden, hat das Projekt SMS drei strategische Ziele:

  • Anforderungen aufzustellen an eine neue Klasse von Diensten, die die speziellen Bedürfnisse mobiler Nutzer adressieren;
  • Software-Engineering-Methoden und entsprechende Werkzeuge auf der Basis offener Standards zu entwickeln, die Einzelpersonen und Organisationen in die Lage versetzen, ihre eigenen mobilen Dienste zu entwerfen, bereitzustellen und zu betreiben; 
  • Die Tragfähigkeit des entwickelten Konzepts durch die Realisierung von zwei mobilen Diensten in realer Umgebung nachzuweisen (im Flughafen Athen bzw. an der Universität Rom).

Das Projekt SMS ist Teil des C-LAB-Schwerpunkts Mobility. C-LAB konzentriert sich im Projekt auf die Aspekte Datensicherheit, Sicherung der Privatsphäre und Vertrauenswürdigkeit (security, privacy, trust). 

Es gibt heute für fast jede Sicherheitsbedrohung technische Schutzvorkehrungen. In der Praxis bleiben die Diensteanwender jedoch weitgehend ungeschützt, weil sie jene ungenutzt lassen. Dies liegt daran, dass a) die Handhabung zu umständlich und kompliziert ist und dass b) die Anwender die Auswirkung der von ihnen zu treffenden Sicherheitsentscheidungen nicht überblicken können. Dies trifft mobile Nutzer ganz besonders, da diese in der Regel eingeschränkt sind, was ihre eigene Aufmerksamkeit und die Fähigkeiten ihrer Geräte angeht. 

C-LAB will diese Hemmnisse beseitigen, indem Mechanismen und Methoden bereit gestellt werden, mit denen mobile Dienste erstellt werden können, die Sicherheitsvorkehrungen so einbeziehen, dass diese leicht zu benutzen sind (z. B. durch automatische Zertifikatverwaltung oder das Aufrufen von Hintergrunddiensten). Darüber hinaus werden innovative Konzepte "gradueller" oder partieller Sicherheit erprobt, die dann zum Einsatz kommen, wenn die klassischen Sicherheitsmechanismen ("entweder sicher oder unsicher") nicht anwendbar oder akzeptabel sind.

Projektförderer: EU (IST, STREP)
Projektlaufzeit: 06/2006 - 11/2008
Beteiligte Partner: Consorzio Universita Industria - Laboratori di Radiocomunicazioni (I), Athens International Airport S.A. (GR),France Telecom S.A. (F), Institute of Communication and Computer Systems (GR), Ludwig-Maximilians-Universität München (D), Sagem Orga GmbH (D), Siemens AG (D), Rome International University S.R.L. (I), Triagnosys GmbH (D), Lancaster University (GB), Valtion Teknillinen Tutkimuskeskus (FIN), Xiwrite Di Walker John Richard E C. S.A.S (I)
Kontakt: Matthias Niemeyer, C-LAB;
Nicola Blefari Melazzi, Radiolabs, Rom