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BETSY - BEing on Time Saves energY

Im EU-Projekt (IST FP6) BETSY wird eine Infrastruktur erstellt zur optimalen Konfiguration von mobilen Endgeräten in WLANs zur Darstellung von Videostreams. Dabei werden bei der Optimierung sowohl die Bandbreite der benötigten Streamingverbindungen, die Qualität der Darstellung wie auch der Energieverbrauch (entspricht der Laufzeit der Batterie) auf dem mobilen Endgerät berücksichtigt. Die Infrastruktur umfasst wiederverwendbare Modelle und Entwurfsmethodologien, um die Auswirkungen auf Energieverbrauch, Prozessorleistung und Netzbandbreite sowie die nötigen Kompromisse schon beim Entwurf und dynamisch zur Laufzeit berücksichtigen zu können. Ferner wird ein sog. Resource Control Framework implementiert, das diese Modelle zur Validierung in einem Testbett von realen und simulierten Geräten anwendet. 

Der Austausch von Multimedia-Datenströmen über drahtlose Netzwerke für mobile Endgeräte, Handhelds oder andere Geräte mit Akkus oder Batterien wird eine der Säulen für die nächste Generation der Informations- und Unterhaltungsgeräte in der häuslichen Umgebung sein. Durch die zunehmende Medienkonvergenz von Computern mit ihren Datenformaten  und Multimedia (Audio/Video) Applikationen wie digitale Fernseher, mobile Videoplayer usw. werden drahtlose Netzwerke im Heim der Kunden mehr und mehr als ein Muss angesehen. Durch die Ergebnisse von BETSY soll erreicht werden, dass eine gleitende Adaption der Darstellung von Multimedia-Strömen an sich ändernde WLAN-Netzwerkbedingungen und verfügbare Ressourcen (CPU, Speicher) bei einer Beschränkung des Energieverbrauch möglich wird, und das in einer kontrollierten Art und Weise, auf Basis von Modellen und Messwerten.

Das C-LAB ist hierbei an der Modellierung von Energieverbrauch und Prozessorlast bei typischen mobilen Endgeräten (z. B. PDA, spezielle Mediaplayer mit WLAN, basierend z. B. auf ARM/Xscale Prozessoren) beteiligt und koordiniert die Implementierung und die Integration von Testbett und Demonstrator auf ausgewählten eingebetteten Multimedia-Systeme unter Verwendung von Linux als gemeinsamer Systemplattform. Es wird erwartet, dass die konzeptionellen Arbeiten bei der Modellierung und dem Aufbau des Resource Control Frameworks auch für praktische Anwendungen des Arbeitsgebiets Organic Computing (Optimierung des Stromverbrauchs von Serverfarmen, Lastbalancierung durch Resourcecontrollen und Accounting) geeignet sind.

Projektförderer: EU IST FP6
Projektlaufzeit: 09/2004 - 02/2007
Beteiligte Partner: Philips Electronics Nederland B. V. (NL), CSEM Centre Suisse D'electronique et Microtechnique SA - Recherche et Developpment (CH), Interuniversitair Micro-Electronica Centrum vzw, IMEC (B), Siemens AG (D), Industrial Systems Institute / Integrated Researchinformation Society (GR), Mälardalen Hoegskola (S), Technische Universiteit Eindhoven (NL) und University of Cyprus (CY)
Kontakt: Rainer Glaschick, C-LAB
Harmke de Groot, Philips Research, Projektleitung