Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
|

Neue Bachelorarbeiten zu den Themen Elektromobilität, Innovationsmanagement und Investitionsbewertung

Thema: Phasenmodelle für den Innovationsprozess - ein Überblick

Auf dem Weg zur Umsetzung durchläuft eine Innovation verschiedene Phasen, in denen die Innovation ausgehend von der ersten Idee zunehmend konkretisiert wird. Während zu Beginn des Innovationsprozesses die Unsicherheit sehr hoch, der investierte Kapitalbetrag jedoch noch sehr gering ist, steigen mit zunehmender Dauer die Kosten eines möglichen Fehlschlags. Das Ziel von Phasenmodellen für Innovationsprozesse ist es, die zur Realisierung einer Innovation nötigen Aufgaben und Entscheidungen so zu strukturieren, dass das Risiko von Fehlschlägen und ihre Auswirkungen möglichst minimiert werden.

In dieser Arbeit ist ein Überblick über die in der Literatur vorgeschlagenen Phasen des Innovationsprozesses zu erarbeiten. Im Anschluss sind drei als relevant erkannte Modelle vorzustellen und die einzelnen Phasen u. a. über die typischerweise anfallenden Aufgaben zu charakterisieren. Schließlich sind die Modelle anhand selbst gewählter Kriterien zu bewerten.

Startliteratur:
  • Granig, P.: Innovationsbewertung - Potentialprognose und -steuerung durch Ertrags- und Risikosimulation, Deutscher Universitäts Verlag, 2007

Thema: Diffusionstheoretische Analyse möglicher zukünftiger Entwicklungspfade der Elektromobilität

Zur Bewertung innovativer Technologien wird in den Medien in den letzten Jahren des Öfteren auf den sog. Hype Cycle verwiesen. In diesem vom Beratungsunternehmen Gartner entwickelten Ansatz wird die Aufmerksamkeit für eine neue Technologie seit dem Zeitpunkt ihrer Bekanntgabe in Form einer Kurve dargestellt. Die Aufmerksamkeit für eine neue Technologie steigt danach in aller Regel aufgrund eines medialen Hypes zunächst sehr steil an, fällt daraufhin mit einem Mal rasant ab und pendelt sich dann auf einem mittleren Aufmerksamkeitsniveau ein.

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, unter Nutzung diffusionstheoretischer Überlegungen eine Zuordnung von Elektromobilität insgesamt sowie einzelner Teilaspekte (z. B. Batteriewechselstationen, Car Sharing Konzepte, Energiehandel etc.) als innovative Technologien den einzelnen Phasen des Hype Cycle zuzuordnen. Dazu sind zunächst aus der wissenschaftlichen Literatur entsprechende Kriterien für eine mögliche Einordnung von Elektromobilität und ihrer verschiedenen Teilaspekte zu erarbeiten.

Startliteratur:

  • Fenn, J./ Raskino, M.: Mastering the hype cycle - How to choose the right innovation at the right time, Gartner Inc., 2008
  • Hall, B. H.: Innovation and Diffusion in Fagerberg, J./Mowery, D./Nelson, R. R. (Hrsg.), The Oxford Handbook of Innovation, Oxford, S. 459-484, 2005
  • Schmidt, S.: Die Diffusion komplexer Produkte und Systeme - Ein systemdynamischer Ansatz, Gabler Verlag, Wiesbaden, 2009


Thema: 

Methoden zur Investitionsbewertung in der Praxis - Eine Metastudie mit Fokus auf die Bewertung mit Realoptionen

Während sich in der Literatur die Investitionsbewertung mit Discounted Cashflows praktisch als Standard etabliert hat, werden in der Praxis viele weitere Verfahren eingesetzt (z. B. Amortisationsrechnungen, Interne Zinsfüße etc.). Bei der Bewertung mit den meisten dieser Verfahren ist es jedoch - genauso wie bei der Bewertung mit Discounted Cashflows - nicht möglich, Handlungsflexibilitäten zu berücksichtigen. Projekte werden als statisch angesehen und immer so bewertet, als würden sie unverändert und ohne die Möglichkeit, auf neue Informationen zu reagieren, durchgeführt.

Um auch die Bewertung von Flexibilitäten zu ermöglichen, wird von einigen Autoren die Realoptionsbewertung vorgeschlagen, die zwar in der Anwendung als komplexer, aber dafür teilweise als wesentlich aussagekräftiger als die herkömmlichen Bewertungsverfahren angesehen wird. Copeland/Antikarov prognostizierten daher im Jahr 2001, dass die Realoptionsbewertung die DCF-Methode innerhalb von 10 Jahren ablösen würde.

Ziel der Arbeit ist es, diese These im Rahmen einer Meta-Studie zu überprüfen. Dafür sind Studien zur Nutzung von Bewertungsmethoden in Unternehmen zu recherchieren und auszuwerten. Nach einem generellen Überblick über aktuell genutzte Bewertungsmethoden ist besonders die Nutzung der Realoptionsmethode zu untersuchen. Dabei sind z. B. folgende Fragen zu beantworten:
  • Welche Erfolgsfaktoren und Hinderungsgründe für die Nutzung von Realoptionen werden genannt?
  • In welchen Branchen werden Realoptionen vorwiegend genutzt und warum?
  • Wie ist der Verbreitungsgrad und wie wird die weitere Verbreitung eingeschätzt?
  • Wie ist das Untersuchungsdesign der einzelnen Studien zu beurteilen? Wie lassen sich evtl. unterschiedliche Ergebnisse der Studien erklären?


Startliteratur:
  • Block, S.: Are "Real Options" Actually Used in the Real World?, The Engineering Economist (52), 2007
  • Triantis, A.; Borison, A.: Real Options: State of the Practice, Journal of Applied Corporate Finance (14), 2001
  • Copeland, T./Antikarov, V.: Real Options - a practitioner’s guide, Cengage Learning, 2001
  • Teach, E.: Will Real Options Take Root? - Why companies have been slow to adopt the valuation technique, CFO Magazine, 2003

Benötigte Vorkenntnisse:

Gute Englischkenntnisse von Vorteil, da der Großteil der Fachliteratur auf Englisch ist.

Das Bewerbungsverfahren läuft über den Lehrstuhl für Information Management & E-Finance (weitere Informationen: <link http: winfo.upb.de www fb5 wiwi-web.nsf id _blank external-link-new-window external link in new>http://winfo.upb.de/www/fb5<link http: winfo.upb.de www fb5 wiwi-web.nsf id _blank external link in new>/wiwi-web.nsf/id/203F0A3D83B71AB1C1257641004B56D0).Bewerbungsschluss ist der 29.10.2010.

Kontakt

Thomas John
Tel: +49 (5251) 60 6135
Email: <link mail>thomas.john[at]clab.de