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 Vision und Arbeitsbasis

Das C-LAB - Cooperative Computing & Communication Laboratory - ist ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungslabor von Atos und der Universität Paderborn. C-LAB wurde 1985 im Einvernehmen mit dem Land Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Vision, die dem C-LAB zugrunde liegt, geht davon aus, dass die gewaltigen Herausforderungen beim Übergang in die kommende Informationsgesellschaft nur durch globale Kooperation und in tiefer Verzahnung von Theorie und Praxis gelöst werden können. Im C-LAB arbeiten deshalb Mitarbeiter von Hochschule und Industrie unter einem Dach in einer gemeinsamen institutsähnlichen Organisation an gemeinsamen Projekten mit internationalen Partnern eng zusammen. C-LAB konzentriert sich dabei auf solche innovationsträchtigen Themenfelder, auf denen die Zusammenarbeit einen besonderen Nutzen für die Partner und das Allgemeinwohl erwarten lässt.

Das allgemeine Arbeitsgebiet des C-LABs lautet "Cooperative Computing & Communication". Es umfasst den Bereich der Computeranwendungen und Computertechniken ("Computing") einschließlich der computer-gestützten Kommunikation ("Communication"). Das C-LAB geht davon aus, dass in den nächsten Jahren gerade die Durchdringung von Computer- und Kommunikationstechniken große technische, prozessuale aber auch soziale Herausforderungen mit sich bringen wird.

Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Computer- und Kommunikationstechniken zu einem echten Kooperationsinstrument ("Cooperative") für verschiedene Organisationsformen und für den einzelnen Menschen zu machen, d.h. diese Techniken prozess- und nutzergerecht zu gestalten. Darüber hinaus stehen Aufgabenstellungen im Zentrum des Interesses, bei denen die Kooperation von unterschiedlichen Systemen und Systemteilen für die nutzergerechte Funktion von besonderer Bedeutung ist.

In der Verschmelzung von Computer- und Kommunikationstechniken kommt der Verarbeitung und Präsentation multimedialer und räumlicher Information besondere Bedeutung zu. Durch die breitbandige Einbeziehung verschiedener menschlicher Sinne lassen sich Sachverhalte viel effektiver und ansprechender mitteilen. Hiermit ergeben sich neuartige Kommunikations- und Arbeitsstrukturen, die dem Menschen neue Möglichkeiten eröffnen, in Zeit und Raum zu agieren. Allerdings besteht damit auch die Gefahr einer bewussten oder unbewussten Fehlleitung menschlicher Handlungsweisen.